Interface - ein Begriff aus dem Bereich der Wissenschaft bezeichnet den Teil eines Systems, der der Kommunikation dient. Auch Schnittstelle benannt, stellt Interface jene Stellen dar, die als Berührungs- oder Ansatzpunkte fungieren, über welche Kommunikation stattfindet. Die Idee der Kommunikation in der Musik durch die Musik oder zwischen der Musik und dem Zuhörer dient den jungen Musikern vom Interface Quartett als Motto für ihr künstlerisches Dasein.
Nach der Gründung im Jahr 2007 haben sich die polnischen Vier schnell zu einem einfühlsamen Ensemble mit großem Ausdrucksvermögen zusammengefunden. Die Künstler verbinden authentische und innovative Interpretationen der gespielten Werke mit hoher technischer Leistung.
Das Quartett kam von Anfang an unter die Mentorschaft des weltberühmten Szymanowski Quartetts.
Das Interface Quartett gab sein Debüt im April 2008 in der Kammermusikreihe "Schubert!" an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Es folgte eine rege Konzerttätigkeit, unter anderem im Rahmen der Yehudi Menuhin Stiftung "Live Music Now", deren Grundidee, die Musik zu den Menschen zu bringen die nicht mehr zu ihr gelangen können, mit großer Begeisterung vom Ensemble durchgeführt wird.
Die jungen Musiker sind bereits in den Kammermusikreihen wie: "Die Bodensteiner Schlosskonzerte", "Mozart!" (an der HMT Hannover) und "Gartower Festival" aufgetreten und haben mit Künstlern wie Koichiro Harada (Tokyo String Quartet) zusammengearbeitet. Der Auftritt bei der NDR-Sendung "Start - Junge Künstler Live" und die darauf folgende Aufnahme in die Friedrich-Jürgen-Sellheim Stiftung, sowie die positiven Reaktionen von Publikum und Kennerschaft bestätigen die Künstler in dem Wissen den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. "Das polnische Streichquartett gilt als Geheimtipp in der jungen Klassikszene" (NDR).
Die einzelnen Mitglieder des Quartetts sind bereits Preisträger mehrerer Wettbewerbe und treten auch solistisch auf. Die besondere Aufmerksamkeit des Ensembles gilt der modernen Musik, sowie der Präsentation eigener Transkriptionen von Werken die nicht zum Standardrepertoire gehören.
Programm I
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett D-Dur KV499 ("Hoffmeister")
Dmitri Schostakowitsch
8. Streichquartett c-Moll op. 110
Franz Schubert
Streichquartett a-Moll op. 29, D 804 ("Rosamunde")
Programm II
Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett Es-Dur op. 44 Nr. 3
Joseph Haydn
Streichquartett f-Moll op. 20 Nr. 5 Hob. III: 35
Alexander P. Borodin
Streichquartett Nr. 2 D-Dur